Hausstauballergie

Praktische Tipps für Hausstaub-Allergiker:

Hausstaubmilben sind sehr anpassungsfähig und man wird sie wohl in einem normalen Haushalt niemals loswerden, dennoch kann man Einiges tun um möglichst wenig mit dem Milbenallergen in Kontakt zu kommen.

  • Beim Putzen
    Vermeiden Sie, wenn möglich, den Kontakt zu Stauballergenen, indem Sie bei Hausarbeiten eine Maske und Handschuhe tragen, mit einem feuchten Tuch staubwischen und einen Staubsauger mit HEPA-Filter oder doppeltem Staubsack verwenden.
  • Böden
    Entfernen Sie Teppichböden im Schlafzimmer, diese bieten Milben optimale Lebensbedingungen und sind kaum zu reinigen oder allergenfrei zu bekommen.
  • Überprüfen Sie das Etikett
    Pölster, Matratzen und Möbel sollten das Etikett „hypoallergen“ tragen und kochfest und trocknergeeignet sein. Die heiße Waschtemperatur tötet die Milben ab und Allergene werden möglichst ausgespült. Die Trocknung im Wäschetrockner verhindert, dass eine Restfeuchte im Gewebe bleibt und erschwert so die Lebensbedingungen für Milben.
  • Abdecken
    Verwenden Sie nach Möglichkeit anti-allergene Bezüge für Matratzen und Pölster.
  • Entfeuchten
    Die relative Luftfeuchtigkeit im Haus sollte nicht über 50% liegen. Ein Luftentfeuchtungsgerät kann helfen, die Feuchtigkeit zu reduzieren.

Saison

Durch das Heizen trocknet die Luft im Winter aus und die Lebensbedingungen für die feuchtigkeitsliebenden Tierchen verschlechtern sich. Dennoch kommt es meist nur zu einer geringen Linderung der Symptome über die Wintermonate, da Milben äußerst widerstandsfähig sind und die menschliche Behausung ihnen optimale Bedingungen zum Überleben bietet.

Hausstaubmilben

Hausstaubmilben leben, wie der Name schon sagt, im Haus. Im Freien sind sie nicht lange lebensfähig, stattdessen bevorzugen sie das feuchtwarme Klima menschlicher Behausungen. Sie sind kein Indikator dafür, dass der Haushalt nicht gepflegt wird, denn man findet sie selbst in frisch gereinigten Pölstern und Stoffen.

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